Pessimismus

Es ergibt doch gar keinen Sinn, einen solchen Beitrag zu ver√∂ffentlichen. Kann doch sowieso nur schiefgehen. Warum sollte man einen solchen Beitrag √ľberhaupt lesen wollen?

Was ist Pessimismus?

Wenn du kein Pessimist bist oder jemals einer warst, dann brauchst du dich nicht damit besch√§ftigen. Es bringt dir rein gar nichts. Auch wenn du es verstehen k√∂nntest, wei√üt du niemals wie es sich jemals anf√ľhlen wird. Es ist eine Geisteshaltung die √ľber Jahrzehnte gen√§hrt wird. Es sch√ľtzt mich vor allem und jedem. Es hilft mir beim √úberleben, in dieser Welt da drau√üen. Die mich tagt√§glich niederschmettern will. Ich kann gar nicht anders als Pessimistisch zu sein, denn ohne w√ľrde ich es nicht einen Tag aushalten.

Optimistischer Pessimist

Einen Einblick in die Welt der Pessimisten geben.
Dieser Beitrag könnte bestimmt einige Nutzer erreichen. Warum sollten sich denn die Nutzer die Zeit nehmen und diesen Beitrag lesen? Was, aber wenn es sie doch Interessiert? Ich weiß, dass es nichts wird, aber man kann, es versuchen.

Optimist

Mit diesem Beitrag wird dem Leser ein ganz kurzer Einblick in die Welt der Pessimisten gegeben. Bestimmt sind darunter auch Pessimisten, die genug Hoffnung an diesem Beitrag finden und erkennen, dass sich der Pessimismus nicht lohnt und langsam aber stetig sich von den F√§ngen des Pessimismus befreien werden. Im besten Fall gr√ľnden wir zus√§tzlich eine Gruppe, in der wir uns gegenseitig unterst√ľtzen.

Der Optimist in jedem von uns

Ich war vermutlich einer der gr√∂√üten Pessimisten √ľberhaupt. Habe die Philosophen die sich mit dem Pessimismus auseinandergesetzt haben gefeiert. Na ja, ich wusste mir nicht besser zu helfen. Die Umst√§nde haben mich weitgehend dahin gef√ľhrt. Das Schlimme daran ich war es ziemlich lange und nun K√§mpfe ich mit dem √úberbleibsel. Obwohl ich behaupten w√ľrde, dass ich mittlerweile keiner mehr bin. Merke ich dennoch wie sich in den allt√§glichen Situationen meine pessimistischen Gewohnheiten zu beeinflussen versuchen. Es passiert unbewusst und wie von selbst. In vielen Momenten ist es wirklich nicht mehr n√ľtzlich. In einigen wenigen aber schon. Eine Haltung bzw. Gewohnheit g√§nzlich ablegen ist vermutlich unm√∂glich, wenn diese jahrelang durchgef√ľhrt wurde. Dennoch ist dies akzeptiert, wird es einfacher sein damit umzugehen. Man muss halt dauerhaft daran arbeiten. Dennoch lohnt es sich ab einem gewissen Zeitpunkt einfach nicht mehr weiter auszumerzen. Es wird immer Momente und R√ľckf√§lle geben diese k√∂nnen aber bis zu einem gewissen Grad minimiert werden. Ich wei√ü zum Beispiel, wenn mir etwas sehr wichtig ist oder ich angst verspr√ľhe, dann werde ich extrem Pessimistisch im Denken. Dadruch, dass ich das erkenne, kann ich dagegen wirken. Indem ich zum Beispiel, alternativ Gedanken hege oder meine Angst hinterfrage.
Im Nachhinein, tun mir die Jahre als Pessimisten weh. H√§tte ich blo√ü fr√ľher damit aufgeh√∂rt w√ľrde ich gerne behaupten kann ich aber nicht. Denn heute wei√ü ich, mit meiner jetzigen Einstellung h√§tte ich bestimmt nicht so lange durchgehalten und w√§re zerbrochen.

Fazit

Auch der Pessimismus hat seine Vorz√ľge und manchmal hilft er uns beim √úberleben.
Es kann hart sein, immer wieder Schicksalsschläge durchzustehen. Es wird noch härter sein, den Wandel vom Pessimisten zum Optimisten zu schaffen. Das was ich jedem nur mitgeben kann. Du wirst immer Schicksalsschläge durchmachen egal, ob du ein Optimist oder Pessimist bist. In meinen Augen können Pessimisten nicht so gut mit den Verletzungen umgehen und machen es sich einfach in dem sie Pessimistisch sind.
Akzeptiert, dass ihr im Leben immer wieder Verletzungen durchmachen werdet und genie√üt, auch wenn nur kurz die Momente der Gl√ľckseligkeit. Denn worauf wir uns fokussieren erweitert sich.

P.S eine kleine Auflistung der Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Es geht dir niemals gut. Du hast dich lediglich an den Zustand gew√∂hnt.
  • Alles ist schei√üe und es ist in Ordnung so.
  • Immer vom schlimmsten auszugehen bewahrt dich vor m√∂glichen Gefahren.
  • Als Pessimist wirst du als solcher wahrgenommen (bekommst Aufmerksamkeit)
  • Man hat ganz viel Zeit f√ľr sich.
  • Kritisches denken wird angeregt
  • Man lernt mit sich alleine zurechtzukommen
  • Das Wort Hoffnung hat keine Bedeutung
  • Verletzungen existieren theoretisch nicht, man ist vorbereitet

Nachteile

  • Menschen in deiner N√§he distanzieren sich von dir
  • Hat eine gest√∂rte Wahrnehmung
  • Einsamkeit ist Normalit√§t
  • Der Gedanke, dass es doch ein besseres Leben geben k√∂nnte
  • Gr√ľbeln, bis die Krankheiten kommen&
  • Bin ich krank? Ist es genetisch bedingt?
  • Kraft- , Antrieb-, Lustlosigkeit
  • Es geht immer allen anderen besser als mir.
  • Niemand will mit dir etwas zu tun haben (st√∂rt dich nicht, weil du davon ausgegangen bist)
  • Perfekter Kandidat gemobbt zu werden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.