Es waren einmal &

Wir alle kennen Sie, hatten Sie, verachten Sie, lieben sie und dennoch wissen wir nie wer Sie wirklich sind, die die wir Freunde nennen.

Freunde

Im heutigen Artikel gehe ich auf Freundschaften ein. Die meisten von uns haben Menschen die Sie Freunde nennen. Freundschaften sind fĂŒr uns Menschen sehr wichtig, manchmal sogar lebensnotwendig. Da Einsamkeit beziehungsweise, sich niemanden öffnen/anvertrauen können, das eigene Leben sehr einschrĂ€nkt. Im schlimmsten Fall kann dies sogar bis zum Tod fĂŒhren. Aber auch Momente der GlĂŒckseligkeit bekommen erst ihren wahren Wert, wenn wir diese mit Menschen Teilen können. Denn was bringt es mir ein haufen super guter Erfahrungen zu sammeln, wenn ich
a) diese mit niemanden teilen kann und
b) ganz alleine mache (immer noch besser als keine zu machen ;)). 

Psyche und Freundschaft

Was hat das Ganze mit meiner Psyche zu tun fragst du dich?  
Im deutschen Sprachgebrauch sagt man hĂ€ufig: Ich habe Freunde. Wenn wir den Satz genauer anschauen, sagt das einiges ĂŒber uns selber aus. NĂ€mlich das wir unbewusst besitzergreifend sind. Denn haben ist ein Indikator dafĂŒr. Das wiederum kann einen Einblick zu uns selber geben. Wir (ich eingeschlossen) könnten auch sowas wie, es gibt Menschen die mich ihren Freund nennen, sagen. Vielleicht liegt es auch insgesamt an der Sprache selbst. Dennoch fĂŒhrt es langfristig dazu, dass wir so fĂŒhlen. FĂŒr gewöhnlich, sind wir sehr schnell enttĂ€uscht, wenn jemand unseren Besitz von uns nimmt, wir es verlieren, oder abgeben mĂŒssen. Streng genommen ist es eine reine Geisteshaltung, wie wir zur Freundschaft stehen. Denn wir könnten auch statt ich habe Freunde, ich bin befreundet mit Menschen sagen, oder es gibt einige mit denen bin ich befreundet sagen. Schaut man sich die Formulierung der eigentlich selben Inhaltlichen Thematik an, bemerkt man doch ganz schnell wie unterschiedlich diese sind und welche Auswirkung diese auf uns haben. Probiere es einfach mal aus. Sprich zwei sich vom Inhalt Ă€hnelnden SĂ€tze (kannst die erwĂ€hnten nehmen) aus und schau wie du dich fĂŒhlst (Spoiler Alarm, es wird ein Post bezĂŒglich Sprache und Wohlbefinden geben).

Es gibt so viel das man ĂŒber Freundschaft schreiben kann, vor allem diejenigen unter uns die sehr viele Erfahrungen gesammelt haben (unabhĂ€ngig vom Alter) können wahrscheinlich Romane verfassen und wissen, dass es eigentlich nur sehr wenige Menschen gibt die wir “Freunde” nennen können. Denn diese sind meistens wie BrĂŒder und Schwestern, “wahre” Freunde. 

Verrat und Freundschaften

Aufpassen muss man mit Freundschaften die sich anfĂŒhlen wie “wahre” Freunde. Sehr schwer zu unterscheiden ob es sich um eine zwecks Freundschaft oder wahre Freundschaft handelt. Meistens, merkt man dennoch schnell den Unterschied. Die Zwecksfreundschaft hĂ€lt nur solange wie der Zweck beziehungsweise das gemeinsame Ziel aufrecht gehalten wird. Es kann auch sein, dass wir so naiv und gutglĂ€ubig sind, dass vermeintliche Freunde uns regelrecht ausnutzen und wir es zu spĂ€t merken. Egal, wie es kommt, wenn man sich zur Zeit der Freundschaft gut gefĂŒhlt hat, dann sollte man diese Zeit ehren und die schlechten Ereignisse vergeben und weiter machen. Ich spreche nicht von vergessen, sondern vergeben, das sind zwei unterschiedliche Dinge. Auf Freundschaften verzichten sollte man deshalb definitiv nicht. Es ist wie mit allem im Leben, einfach weiter machen und erneut versuchen, irgendwann klappt es schon.

Momente bringen zusammen und auseinander

Mit der Zeit verĂ€ndert man sich und es passt nicht mehr, wie frĂŒher, mit den Freunden. Dann sollte man es offen ansprechen und versuchen einen Mittelweg zu finden, falls das nicht möglich ist und die Differenz zu groß wird, sollte man mit der Zeit die Zeit reduzieren die man fĂŒr diese Freunde aufbringt. Generell kann man das auf alle Menschen im eigenen Leben beziehen. Ein Wahrer Freund wird dich immer so akzeptieren wie du bist, deshalb solltest du keine Sorge haben, dass dieser Fall eintritt, wenn es eine wahrhaftige Freundschaft ist. Dennoch, muss man aufpassen, du kannst nicht stĂ€ndig Akzeptanz verlangen, wenn du immer nur forderst. Meiner Meinung nach sind Zeiten der Not, eines der besten Augenblicke um wahre Freundschaften zu bestĂ€tigen.

Wer an meinen schlechten Tagen nicht fĂŒr mich da, oder an meiner Seite, ist, der braucht nicht an meinen guten dabei zu sein.

Ich lebe mittlerweile mit dem Leitsatz.

Erwartungshaltung in schlechten Phasen

Hier mĂŒsst Ihr besonders aufpassen, wenn es uns schlecht geht erwarten wir immer viel zu viel. Meistens verschließt man sich und erwartet, dass die Menschen erkennen das es uns nicht gut geht. Niemand kann Gedanken lesen. Du musst schon erwĂ€hnen, dass du eine schlechte Phase hast, damit dann auch jemand fĂŒr dich da sein kann. Anders wenn du es Menschen mitteilst und diese nicht fĂŒr dich da sind& Dann ist die Haltung des gegenĂŒbers eindeutig.  Aussagen wie: Ich habe keine Zeit&. ist in meinen Augen eine schlechte Ausrede. Wenn jemanden etwas wichtig genug ist, dann nimmt Er/Sie sich die Zeit dafĂŒr.  Es muss ja nicht sofort sein, aber von 24h am Tag kann man sicherlich ein paar Stunden entbehren fĂŒr einen guten Freund in Not.  

Erwartungshaltung in guten Phasen

Wir geben mehr als, das wir verlangen. Es fĂŒhlt sich alles immer so himmlich an, dass wir nicht bemerken wie falsch Menschen sein können. Dennoch sollte man sich diese nicht zerstören indem man immer falsch denkt und genießen. Denn diese Art von Gedanken können, jegliche Beziehung zerstören, sucht man immer nach dem negativen, wird man schlußendlich genau das wieder finden. Ausserdem schweißen gute Erinnerungen Freundschaften zusammen, desto hĂ€ufiger man schöne gemeinsame Momente verbringt, desto stĂ€rker wird die Freundschaft.

Angleichung in Freundschaften

Wir gleichen uns unaufhörlich der Umgebung an, ob wir es wollen oder nicht. Desto mehr Zeit man gewissen Freunden verbringt, desto stĂ€rker werden wir uns gegenseitig beeinflussen. Es liegt in der Natur des Menschen (das Unterbewusstsein spielt eine große Rolle). Wenn wir also gewisse Ziele haben und mit Freunden abhĂ€ngen die das genaue Gegenteil von diesen Zielen sind, dann muss man sich nicht Fragen warum man es so schwer hat. Anders wiederum, wenn die Freunde dieselben oder Ă€hnliche Ziele verfolgen werdet ihr merken wie schnell und einfach Ihr euren Zielen nĂ€her kommt.

Schlussfragen

  • Ganz viele gewagte Aussagen, welche ist fĂŒr dich die gewagteste?
  • Wie beschreibst du, dass du befreundet bist?
  • Hast du schon mal einen deiner Freunde hinterfragt?


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